Alles über die Pommes Frites

Die kleine Pommes Stube am SPUI Platz hinter dem Café Hoppe ist ein echter Geheimtipp. Qualität trifft Atmosphäre.

Wer kam eigentlich als erstes auf die Idee, ziemlich ovale Erdäpfel in rechteckige Stangen zu schneiden? Wo heißen die heißen Kartoffelstücke noch Pommes, und wo nennt man sie Fritten? Was gibt es an leckeren Soßen neben Mayonnaise und Ketchup? Kartoffeln in Stäbchenform – fast jeder mag das leckere Fast Food. Ziemlich jeder in unserem Kulturkreis hat die Fritten schon einmal gegessen.

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Amsterdam ist auch ein Pommes-Paradies

An den Ufern der Maas

Wir verlassen jetzt für einige Zeit (gedanklich) das schöne Amsterdam und begeben uns auf die Spuren der Pommes Frites.

Namur in der Wallonie in Belgien ist eine Bischofsstadt und nennt eine altehrwürdige Universität ihr Eigen. Diese Stadt und die benachbarte Region gelten der Legende nach als Geburtsstätte der Pommes Frites (*).

 

(*) Textquelle: Wikipedia/ Pommes Frites


Die Einwohner dieser schönen Region hatten die Angewohnheit Fische zu frittieren. Bei zugefrorenen Gewässern schnitten sie die Kartoffeln in Fischform zu und aßen diese. Im Laufe der Zeit wurde die Fischform vereinfacht in Streifen verwandelt. Und so kamen die Pommes Frites in die Welt.

In einem deutschen Kochbuch aus dem Jahr 1845 soll auch eine Lockenform statt der geraden Streifen erwähnt sein. Vielleicht bekommt der Connaisseur deshalb heute in Benelux auch manchmal noch die gedrehten Pommes Stangen serviert.

Heimspiel

Wo ist die Pommes heute vorwiegend zuhause? Belgien, Holland und Frankreich werden als die Kernländer dieser Beilage genannt. In Deutschland kennt sie ebenfalls jeder Freund von Fast Food. Weniger bekannt sind di Gepflogenheiten aus den Nachbarländern. In England soll man sie auch mit Essig genießen (*). Die britischen Nachbarn schwören ebenfalls auf Pommes zu Spaghetti und Lasagne.

Allgemein nennt man sie Pommes Frites. In Holland heißen sie frieten. Und im Grenzland zu Frankreich sagen die Rheinländer und die Saarländer Fritten dazu.

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Das Paradies der Soßen

Mayo und Ketchup gehören zum Standard Repertoire. Senf, Remoulade und Erdnuss-Soße halten die nachfolgenden Plätze im Kunden Ranking. In Belgien schwört man außerdem auf Tartarensauce, Sauce Béarnaise und und diverse Cocktailsaucen.

Ein echter, bei uns in Deutschland weniger bekannter Leckerbissen, dürfte die Joppiesauce darstellen.

Joppiesauce

Das Rezept dazu soll von unseren holländischen Nachbarn stammen. Die Soße hat eine gelbliche Farbe, weil sie vorwiegend aus Currypulver hergestellt wird. Dazu werden Zwiebeln beigemischt. Das Gesamtrezept soll der Legende nach geheim sein (*). Der Leser fühlt sich an Geschichten über Limonadensorten erinnert. Zudem soll die Soße kalt serviert werden.

Heutzutage ist nichts mehr wirklich geheim. Ein Nebensatz im Wikipedia Artikel über die Joppiesauce weist auf Rezepte im Internet hin. Eine kurze Google Search Aktion ergibt 7.000+ Ergebnisse. Ein interessierter Soßenkoch kann sich also über die Geheimnisse der Zubereitung informieren.

Der Soßenflüsterer

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Joppiesauce - bitte weitersagen

Reiseempfehlungen

Schmackhafte Gerichte genießt der Gourmet gern an der Quelle. Namur, Mons und Charleroi sind alte Kulturlandschaften mit ausgezeichneten Sehenswürdigkeiten.

Der kundige Autofahrer könnte bei seinem nächsten Besuch in Amsterdam einen Abstecher über Aachen nach Namur und Umgebung machen. Dort genießt der Reisende abends im Hotel sein mehrgängiges Menü, und er begleitet die Pommes Frites mit einem köstlichen trou normand.

So kommt man in der Welt herum. Beim nächsten Besuch machen wir also eine kleine Rundfahrt.

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